11 Dez 2016

E-Mail Disclaimer – Falsch und Richtig.

Bei geschäftlichen E-Mails ist es nach wie vor üblich am Ende der E-Mail dem Empfänger zu sagen was er darf und was er unterlassen soll. Die meisten dieser Disclaimer oder auch Angstklauseln sind nichtig, ergeben keinen Sinn oder widersprechen sich im selben Absatz.

Eine Sammlung solcher Angstklauseln finden Sie unter www.angstklauseln.de

Hier ein Disclaimer den ich vor kurzen erhalten habe. Fettschrift war nicht im Original.

Der Inhalt dieses Dokuments ist vertraulich und ausschließlich für den bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht der Adressat dieses Dokuments oder dessen Vertreter sein sollten, so vernichten Sie das Dokument bitte und beachten Sie bitte ferner, dass jede Form der Kenntnisnahme, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts dieses Dokuments unzulässig ist.

  1. „…ausschließlich für den bezeichneten Adressaten bestimmt.“ – Der dann wohl ich bin da dieses E-Mail in meinem Posteingang liegt.
  2. „Wenn Sie nicht der Adressat … oder dessen Vertreter sein sollten…“ – Der Vertreter darf es nun auch lesen? Dachte nur ich?
  3. „…jede Form der Kenntnisnahme … unzulässig ist.“ – Ich muss es zur Kenntnis nehmen um zu wissen ob es etwas mit mir zu tun hat.
  4. „…so vernichten Sie das Dokument bitte…“ – Als Firma muss man die Kommunikation 7 Jahre aufbewahren! §212 Abs.1 des UGB. Also Anstiftung zur Straftat. §7 des VStG  ;)
  5. Das ganze steht am ENDE der E-Mail die ich unter Umständen nicht zur Kenntnis nehmen darf.
  6. Es handelt sich genau genommen um AGB welche vor dem öffnen gelesen werden müssten um zu einem Vertragsbestandteil zu werden.

 

Sehen wir uns einmal §93 Abs.4 des TKG 2003 an. In diesem heißt es:

Werden mittels einer Funkanlage, einer Telekommunikationsendeinrichtung oder mittels einer sonstigen technischen Einrichtung Nachrichten unbeabsichtigt empfangen, die für diese Funkanlage, diese Telekommunikationsendeinrichtung oder den Anwender der sonstigen Einrichtung nicht bestimmt sind, so dürfen der Inhalt der Nachrichten sowie die Tatsache ihres Empfanges weder aufgezeichnet noch Unbefugten mitgeteilt oder für irgendwelche Zwecke verwertet werden. Aufgezeichnete Nachrichten sind zu löschen oder auf andere Art zu vernichten.

Dazu kommt §120 Abs.2A des StGB:

Wer eine im Wege einer Telekommunikation übermittelte und nicht für ihn bestimmte Nachricht in der Absicht, sich oder einem anderen Unbefugten vom Inhalt dieser Nachricht Kenntnis zu verschaffen, aufzeichnet, einem anderen Unbefugten zugänglich macht oder veröffentlicht, ist, wenn die Tat nicht nach den vorstehenden Bestimmungen oder nach einer anderen Bestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen zu bestrafen.

Und §77 Abs.1 des UrhG:

Briefe, Tagebücher und ähnliche vertrauliche Aufzeichnungen dürfen weder öffentlich vorgelesen noch auf eine andere Art, wodurch sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, verbreitet werden, wenn dadurch berechtigte Interessen des Verfassers oder, falls er gestorben ist, ohne die Veröffentlichung gestattet oder angeordnet zu haben, eines nahen Angehörigen verletzt würden.

Das Telekommunikationsgesetz (durch einen Systemfehler erhaltene E-Mails), das Strafgesetzbuch (unbeabsichtigte E-Mails) sowie das Urheberrechtsgesetz (alle E-Mails) enthalten somit eine klare Regelung über den Empfang und die Veröffentlichung von E-Mails.

Wenn man nun unbedingt einen Disclaimer haben möchte dann wäre es Sinnvoll, aufgrund der Unbekanntheit dieser Bestimmungen, nur einen Hinweis auf diese zu setzen.

Beispiel:

Bezüglich dieser E-Mail verweisen ich auf §93 Abs.4 des TKG 2003 sowie auf  §120 Abs.2A des StGB und §77 Abs.1 des UrhG.

Viele Firmen tragen bei einer einfachen Anfrage die E-Mail in ihren Newsletter ein. Um das zu verbieten verweist man auf §107 Abs.3.3+4 des TKG2003 und lehnt diesen ab.

Bezüglich dieser E-Mail verweisen ich auf §93 Abs.4 des TKG 2003 sowie auf  §120 Abs.2A des StGB und §77 Abs.1 des UrhG. Weiteres lehne ich die Erhebung meiner Daten laut §107 Abs.3 des TKG 2003 bei einfacher Kommunikation ab.

(12/2016) Ludwig Lang / Acor.at

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21 Okt 2016

Administrator Passwort funktioniert nicht bei Microsoft Server über HP Intelligent Provisioning

Beim installieren von einem Microsoft Server System auf einem HP Server über das HP Intelligent Provisioning kann es vorkommen das danach das Passwort, welches man bei der Installation angegeben hat, nicht funktioniert.

Grund dafür sind 2 Bugs im HP Intelligent Provisioning Tool.

  1. Passwörter die länger als 14 Zeichen sind werden auf 14 Zeichen abgeschnitten.
  2. Auch wenn man Deutsche Tastatur und Sprache eingestellt hat. Das Passwort wird auf Englisch übergeben.
    Dies bedeutet das ein z zu einem y wird. Das selbe bei den Sonderzeichen. zb. System wird zu Szstem.

Am besten man lässt im HP Intelligent Provisioning das Passwort Feld leer.
Dann wird man beim Serverstart nach dem Passwort gefragt und kann es dort setzen.

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27 Aug 2016
25 Aug 2016

Eine Maßnahme gegen unerwünschte Werbe-E-Mails: die ECG-Liste

Die RTR-GmbH führt eine Liste, in die sich diejenigen Personen und Unternehmen kostenlos eintragen können, die keine Werbe-E-Mails erhalten wollen (Liste gemäß § 7 E-Commerce-Gesetz, so genannte „ECG-Liste“). Die ECG-Liste betrifft nur Werbung, die per E-Mail verschickt wird.

Einfach eine E-Mail, von der Adresse die man eintragen will, an eintragen@ecg.rtr.at mit dem Betreff „ Eintragen RTR-ECG Liste “ senden und man ist eingetragen.

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06 Dez 2015

PanBox – Transparente Datei und Ordner-Verschlüsselung für Cloud und Storage

Die PanBox erweitert Cloud-Speicherdienste um eine nutzerseitige Verschlüsselung von Dateien. Einzigartig ist, dass die verschlüsselten Daten mithilfe eines dezentralen Schlüsselmanagements mit anderen Nutzern geteilt werden können.

Dateien werden verschlüsselt über den PanBox-Ordner in der Cloud abgelegt

  • Schutz von Vertraulichkeit und  Integrität verwalteter Daten
  • Sicherer Austausch von Daten mit anderen Benutzern und Geräten
  • Volle Kontrolle über den gemeinsamen Dateizugriff

PanBox ist im Rahmen eines Verbundprojektes mit dem Fraunhofer SIT entstanden, gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Deutschland (BMJV).

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13 Sep 2015

O&O ShutUp10 – Das kostenlose Antispy-Tool für Windows 10

O&O ShutUp10 ermöglicht es Ihnen, selbst die Kontrolle darüber zu haben, welche Komfortfunktionen von Windows 10 Sie nutzen möchten und welche Datenweitergabe Ihnen zu weit geht.

In einer simplen Benutzeroberfläche können Sie bequem regeln, wie Windows 10 Ihre Privatsphäre respektieren soll. Empfehlungen führen Sie dabei und geben Tipps, welche Funktionen sicher deaktiviert werden können.

O&O ShutUp10 ist komplett kostenlos und muss nicht installiert werden, sondern ist direkt lauffähig. Es wird keine weitere – ungewollte und unnötige – Software nachgeladen oder mit installiert!

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23 Aug 2015

Acor auf Platz 752 der TOP1001 IT Unternehmen 2014

Das 10 Jahr in Folge wurden wir von der Zeitschrift Computerwelt unter die TOP1001 IT Unternehmen Österreichs gelistet. Dieses Mal für das Jahr 2014 auf Platz 752.

Das freut uns natürlich obwohl dies nur zum Teil unser Verdienst ist.
Ohne unsere Kunden, die uns ihr Vertrauen schenken, wäre dies nicht Jahr für Jahr möglich.

DANKE :)

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